Release-Hinweise für CodeGear Delphi und C++Builder 2009

By: Masahiro Arai

Abstract: Diese Datei enthält wichtige ergänzende Informationen, die möglicherweise nicht in der Hauptdokumentation zu dem Produkt vorhanden sind.

    Release-Hinweise für CodeGear Delphi und C++Builder 2009

Diese Datei enthält wichtige ergänzende Informationen, die möglicherweise nicht in der Hauptdokumentation zu dem Produkt vorhanden sind. CodeGear empfiehlt Ihnen, diese Datei vollständig durchzulesen. Eine aktualisierte Version der Release-Hinweise finden Sie im CodeGear Developer Network (http://dn.codegear.com/de/article/38487).

In diesem Dokument wird der Begriff "das Produkt" verwendet, wenn sich die Informationen auf Delphi 2009 und/oder C++Builder 2009 beziehen.

Informationen zur Installation, zum Deployment und zur Lizenzierung finden Sie in den Dateien Install, Deploy und License, die sich standardmäßig im Ordner C:\Programme\CodeGear\RAD Studio\6.0 befinden.

    Inhalt

    Installation, Deinstallation und Upgrade des Produkts

  • Vor der Installation, der Deinstallation oder dem Upgrade des Produkts sollten Sie die Dateien Install und License lesen, um detaillierte Informationen über Installations- und Lizenzierungsfragen zu erhalten. Lesen Sie auch die FAQs zur Installation von RAD Studio unter http://dn.codegear.com/de/article/36576. In der Datei Install.htm finden Sie die System- und Speicherplatzanforderungen für die Installation von Delphi und C++Builder 2009 sowie Installations- und Upgrade-Anweisungen.

    Wo finden Sie die Datei INSTALL.htm?

    Nach der Installation werden die Dateien Install.htm und License.rtf standardmäßig im Verzeichnis C:\Programme\CodeGear\RAD Studio\6.0\ gespeichert.

  • Nach einer erneuten Installation von Delphi und C++Builder 2009 auf einem Vista 64-Rechner befindet sich ein ADO-Eintrag in zwei verschiedenen machine.config-Dateien, und die im Daten-Explorer definierte Verbindung ist doppelt vorhanden. Der Daten-Explorer arbeitet mit diesem Duplikat normal.

  • Wenn Sie Delphi 2007 oder C++Builder 2007 auf einem System mit Delphi 2009 oder C++Builder 2009 installieren, funktioniert der Daten-Explorer in beiden IDEs nicht mehr. Sie können dies verhindern, indem Sie die Datei dbxdrivers.ini vor der Installation sichern und danach wieder an die vorherige Position kopieren. Falls Sie die Datei nicht gesichert haben, müssen Sie Verweise auf Assemblies mit der Version 11.0.5000.0 in der Datei manuell in 12.0.0.0 ändern.

  • Wenn Sie Delphi 2007 oder C++Builder 2007 und dann Delphi 2009 oder C++Builder 2009 installieren und anschließend Delphi 2007 oder C++Builder 2007 deinstallieren, wird die ADODBX-Information aus der Datei machine.config entfernt. Um ADODBX in Delphi oder C++Builder 2009 wieder zu aktivieren, fügen Sie den folgenden Eintrag in die Datei machine.config ein.

    Fügen Sie den folgenden Eintrag dem Tag system.data hinzu:

    <system.data>
    <DbProviderFactories>

<add name="AdoDbx Data Provider" invariant="Borland.Data.AdoDbxClient" description=".Net Framework Data Provider for dbExpress Drivers" type="Borland.Data.TAdoDbxProviderFactory, Borland.Data.AdoDbxClient, Version=11.0.5000.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=91d62ebb5b0d1b1b" />

</DbProviderFactories>
</system.data>


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    Allgemeine Hinweise

  • Auf den Referenzseiten der Online-Hilfe wurden über 300 Codebeispiele (für Delphi und C++Builder) neu getestet und wiederhergestellt. Beachten Sie, dass die Kommentare ausschließlich in englischer Sprache verfasst sind. Es ist vorgesehen, die Code-Snippets auch auf der CDN CodeCentral-Website zur Verfügung zu stellen.
  • Die Demos für das Produkt werden – abhängig davon, wie Sie das Produkt installiert haben und ob Sie Windows Vista verwenden – in unterschiedlichen Verzeichnissen installiert:
  • Wenn Sie Für alle Benutzer ausgewählt haben, werden die Demos in dem Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Dokumente\RAD Studio\6.0\Demos installiert.
  • Wenn Sie Nur für mich ausgewählt haben, werden die Demos im Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Eigene Dateien\RAD Studio\6.0\Demos installiert.
  • Wenn Sie unter Windows Vista während der Installation Für alle Benutzer auswählen, werden die Demos in dem Verzeichnis C:\Users\Public\Documents\RAD Studio\6.0\Demos gespeichert.
  • Wenn Sie unter Windows Vista während der Installation Nur für mich auswählen, werden die Demos in dem Verzeichnis C:Users\Benutzername\Documents\RAD Studio\6.0\Demos gespeichert.
  • Die Trigger-Demos können compiliert werden, aber wenn Sie auf die Schaltfläche "Create Triggers" klicken, wird eine Debugger-Exception erzeugt, die besagt, dass der Server ein nicht unterstütztes Streaming-Protokoll verwendet. Starten Sie in diesem Fall Ihr System neu, damit die Umgebungsvariablen korrekt geladen werden.

  • Indy10 ist in das Produkt integriert. Sie können aber aus dem Verzeichnis C:\Programme\CodeGear\RAD Studio\6.0\source\Win32\Indy9 auch die Vorgängerversion, Indy9, installieren.
  • Für das Debuggen von WebSnap- und WebBroker-Anwendungen mit dem Web-Anwendungs-Debugger müssen Sie zunächst die Datei serverinfo.exe ausführen, die sich selbst registriert. Dieser Schritt ist für den Debugger für Webanwendungen (WebAppDbg.exe im Verzeichnis \bin Ihrer Installation) erforderlich.
  • Zum Registrieren eines COM-Servers müssen Sie ihn (nur das erste Mal) mit dem Parameter /regserver ausführen. Führen Sie die folgenden Schritte durch:
    1. Erstellen Sie ein Projekt.
    2. Speichern Sie das Projekt.
    3. Setzen Sie den Parameter /regserver unter Start > Parameter.
    4. Führen Sie das Projekt aus. Die Anwendung wird registriert und anschließend geschlossen.
    5. Entfernen Sie die Einstellung /regserver unter Start > Parameter.
  • Wenn Sie VCL-Komponenten für die Weitergabe entwickeln, und Ihr Komponenteninstallationsprogramm die Pfadangaben in der Registrierung aktualisiert, damit die Pfade zu Ihren Komponenten einbezogen werden, muss Ihr Installationsprogramm einen weiteren Registrierungsschlüssel in
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Borland\BDS\6.0\Globals aktualisieren.

    Fügen Sie einen String-Wert namens ForceEnvOptionsUpdate hinzu (oder aktualisieren Sie ihn, falls er bereits vorhanden ist). Weisen Sie einen String-Wert von "1" zu. Wenn dieser Registrierungsschlüssel den Wert "1" hat, wird bei der nächsten Ausführung der IDE die Datei EnvOptions.proj aktualisiert, damit sie die von Ihrem Installationsprogramm hinzugefügten Pfadangaben enthält. Die Datei EnvOptions.proj ist der Mechanismus, mit dem die neue MSBuild-Build-Engine in der IDE Pfadangaben einbezieht, die auf der Seite Bibliothek - Win32 des Dialogfeldes Tools > Optionen aufgeführt sind.

    Wenn Ihr Installationsprogramm einen der folgenden Registrierungsschlüssel aktualisiert, sollte auch der Schlüssel Globals\ForceEnvOptionsUpdate hinzugefügt oder aktualisiert werden:

    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Browsing Path
    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Debug DCU Path
    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Namespace Search Path
    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Package DCP Output
    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Package DPL Output
    • Software\Borland\BDS\6.0\Library\Search Path
  • Für die Auswahl eines Ressourcen-Compilers wechseln Sie zu Projekt > Optionen > Ressourcen-Compiler und wählen entweder RC oder BRCC32. Wenn Sie RC auswählen, hat der verwendete Ressourcen-Compiler den Dateinamen CGRC.exe, in der Hilfe wird aber fälschlicherweise der Name ERC.exe angezeigt.
  • Der alte WinHelp-Viewer (WinHelp.exe) wird von RAD Studio nicht implizit registriert. Wenn Sie die .HLP-Dateien einer Anwendung verwenden möchten, müssen Sie den WinHelp-Viewer zum Abschnitt uses aller Units hinzufügen, die in die Anwendung eingebunden werden.

    Der WinHelp-Viewer kann von der Microsoft-Website
    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6ebcfad9-d3f5-4365-8070-334cd175d4bb heruntergeladen werden.

  • Informationen zu IntraWeb, einschließlich Hilfe zu den VCL for the Web-Komponenten finden Sie unter http://www.atozed.com/intraweb/docs/.

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    Windows VistaTM

  • In Windows Vista müssen Sie zum Durchführen der Installation als Benutzer mit Administratorrechten angemeldet sein, weil das Ändern des Verzeichnisses "Programme" eine erhöhte Sicherheitsstufe erfordert.
  • Der Registrierungs-Client schlägt gelegentlich unter Windows Vista fehl. Wählen Sie zur Umgehung dieses Problems Dieses Programm zulassen, wenn die Windows Live OneCare Firewall erscheint. Beenden Sie die Registrierung anschließend, und führen Sie sie erneut aus. Wählen Sie nicht Dieses Programm blockieren, weil dies eine spätere Registrierung verhindert.
  • Windows Vista unterstützt den alten WinHelp-Hilfe-Viewer (WinHelp.exe) nicht. Wenn Sie .HLP-Dateien verwenden möchten, müssen Sie den WinHelp-Viewer zum Abschnitt uses aller Units hinzufügen, die in die Anwendung eingebunden werden. Der WinHelp Viewer kann auf der Microsoft-Website http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6ebcfad9-d3f5-4365-8070-334cd175d4bb heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine Hinweise.Wenn möglich, sollten Sie Ihr Hilfesystem nach HtmlHelp migrieren.
  • Wenn Sie in Vista die Komponente TAnimation verwenden, müssen Sie Ihrem Projekt auch die Komponente TShellResource aus der Registerkarte Win32 hinzufügen. TShellResource fügt die folgenden Ressourcen hinzu:
    • FindFolder.res
    • FindFile.res
    • FindComputer.res
    • CopyFiles.res
    • CopyFile.res
    • RecycleFile.res
    • EmptyRecycle.res
    • DeleteFile.res
  • Bei der Verwendung der BDE unter Windows Vista müssen Sie die BDE neu konfigurieren, damit nicht versucht wird, Dateien in das Verzeichnis C:\<Stamm> zu schreiben. Melden Sie sich dazu als Administrator an, und führen Sie die Datei BDEAdmin.exe aus (Programme\Gemeinsame Dateien\Borland Shared\BDE). Klicken Sie unter Native auf PARADOX, und ändern Sie den Parameter NET DIR so, dass er nicht auf das Stammverzeichnis zeigt. Sie könnten beispielsweise als Ziel C:\Users\Public\Documents\RAD STUDIO angeben.
  • Wenn Sie einer Exe- oder DLL-Datei in Windows XP Service Pack 2 (SP2) ein Manifest hinzufügen, das die Erweiterung von Windows Vista hat, wird der Computer möglicherweise neu gestartet. Weitere Informationen zu diesem Problem und dessen Behebung finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/921337.
  • Wenn Sie eine vorhandene VCL-Anwendung, die Standarddialogfeldkomponenten enthält, neu compilieren und auf einem Vista-System ausführen, werden die Vista-Datei- und Task-Dialogfelder anstelle der traditionellen Öffnen-, Speichern- und Meldungsdialogfelder verwendet. Wenn dies nicht erwünscht ist, setzen Sie am Anfang des Programms die globale Variable UseLatestCommonDialogs auf false. Damit wird das ursprüngliche Verhalten hergestellt.
  • Zum Ausführen und Debuggen von VCL-Webanwendungen (IntraWeb) sollten Sie Windows 2003 oder Windows XP verwenden. Wenn Sie Windows Vista verwenden, müssen Sie beim Debuggen von VCL-Webanwendungen User Access Control (UAC) deaktivieren. Weitere Informationen zu IntraWeb, einschließlich Hilfe zur VCL for the Web-Komponenten finden Sie unter http://www.atozed.com/intraweb/docs/.
  • Wenn unter Vista UAC aktiviert ist, und der Name einer ausführbaren Datei "setup", "update" oder "install" enthält, können Sie das Programm nur debuggen, wenn die IDE unter dem Systemadministratorkonto gestartet wird. Der Versuch, ausführbare Dateien, die diese Strings enthalten, außerhalb der IDE auszuführen, führt zur Anzeige des Dialogfeldes Benutzerkontensteuerung, das zur Eingabe des Passwortes für das Systemadministratorkonto auffordert. Wenn Sie diese Dateien in der IDE ohne Debugger ausführen, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Die Meldung besagt, dass für das Programm eine höhere Berechtigung erforderlich ist. Das Ausführen dieser Dateien in der IDE mit Debugger erzeugt einen Prozesserstellungsfehler. Weitere Informationen finden Sie unter http://blogs.msdn.com/uac/archive/2006/01/13/512776.aspx.

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    C++Builder

    Mögliche binäre Inkompatibilität mit früheren Versionen des C++-Compilers

Die C++-Laufzeitbibliotheken wurden erweitert, geändert und auf Dinkumware 5.01 aktualisiert. Die C++-Standardbibliotheken von Dinkumware wurden auf Version 5.01 aktualisiert. Wegen dieser Änderungen unterscheiden sich die vom Compiler in C++Builder 2009 erzeugten binären Objekte möglicherweise in einigen Fällen von denjenigen aus früheren Versionen. Die Inkompatibilität erstreckt sich hauptsächlich auf die C++-Standardbibliotheken. Wenn Sie auf C++Builder 2009 migrieren, sollten Sie Ihre vorhandenen C++-Projekte erneut erzeugen.

    Der Delphi-Interface-Parameter mit dem Standardwert nil wird unterschiedlich behandelt.
Zuweisen des Typs void * zu einem Delphi-Interface führt beim Compilieren zu einem Fehler.

Wenn ein Interface-Parameter den Standardwert nil hatte, erzeugte der Delphi-Compiler (DCC32) früher in der .hpp-Datei den folgenden Quelltext:

  void methodName(_di_IIntf param = (void *)(0x0));

Der C++-Compiler hat früher fälschlicherweise diese Syntax akzeptiert.

In diesem Release behandeln der Delphi-Compiler und der C++-Compiler diesen Fall unterschiedlich.

Der Delphi-Compiler gibt jetzt für einen Interface-Parameter mit dem Standardwert nil in der .hpp-Datei etwa folgenden Quelltext aus:

  void methodName(_di_IIntf param = _di_IIntf());

Der C++-Compiler gibt jetzt einen Fehler für Quelltext aus, der einem Delphi-Interface den Typ "void *" zuweist. Die Zeile

  void methodName(_di_IIntf param = (void *)(0x0));

wird nun nicht compiliert und der folgende Fehler ausgegeben:

  'void *' kann nicht in '_di_IIntf' konvertiert werden

Wenn Ihr Delphi-Quelltext einen Interface-Parameter mit dem Standardwert nil enthält, müssen Sie ihn mit DCC32 erneut compilieren. Wenn Sie nicht über den Quelltext verfügen, bearbeiten Sie die .hpp-Datei und ändern alle Vorkommen wie:

  void methodName(_di_IIntf param = (void *)(0x0));

in:

  void methodName(_di_IIntf param = _di_IIntf());

    Auswahl beider Symbolreferenzinfo-Optionen für Delphi-Quelltext

Wenn Sie Delphi-Quelltext in Ihrem C++Builder-Projekt compilieren, können Sie derzeit im Dialogfeld Projekt > Optionen > Delphi-Compiler > Compilierung nur eine der Symbolreferenzinfo-Optionen (entweder Definitionen oder Referenzinfo) auswählen. Über die die Direktiven auf Quelltextebene ($ xx ) können Sie jedoch beide Optionen verwenden:
  • Option Definitionsinfo ($YD): Der Delphi-Compiler zeichnet Informationen darüber auf, wo jeder Bezeichner definiert ist. Bei den meisten Bezeichnern (Variablen, Konstanten, Klassen usw.) zeichnet der Compiler die Stelle auf, an der die jeweilige Deklaration steht. Bei Prozeduren, Funktionen und Methoden wird die Stelle aufgezeichnet, an der sich die Implementierung befindet. Dies ermöglicht das Suchen im Quelltext-Editor.
  • Option Referenzinfo ($Y+): Der Delphi-Compiler zeichnet Informationen darüber auf, wo jeder Bezeichner verwendet wird und wo er definiert ist. Dies ermöglicht die Verwendung der Seite Referenz im Projekt-Browser.
Diese Compiler-Optionen stehen nur zur Verfügung, wenn sowohl die Option Debug-Information ( $D ) als auch die Option Lokale Debug-Symbole ( $L ) aktiviert ist.

    Festlegen von WebSnap-Verzeichnissen

Wenn Sie C++Builder mit WebSnap verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die ausführbaren Dateien in dasselbe Verzeichnis wie die HTML-Dateien gespeichert werden. Geben Sie unter Projekt > Optionen > Pfade und Definitionen > Endgültige Ausgabe einen Punkt (".") ein, damit die ausführbare Datei im Projektverzeichnis gespeichert wird.

    Positionsänderung für vorcompilierte Header

Vorcompilierte C++-Header-Dateien (VCH) werden an eine andere Position als in BDS2006 platziert. Beim Importieren eines Projekts aus BDS2006 wird die frühere VCH-Dateiposition nicht importiert. Sie können die VCH-Datei unter Projekt > Optionen > Vorcompilierte Header > VCH-Dateiname angeben.

    Erzeugen von C++-Dateien mit dem Delphi-Compiler

Wenn Sie .hpp-Dateien (und die zugehörigen .obj) aus einer .pas-Datei erzeugen möchten, müssen Sie dcc32.exe mit dem Schalter -JPHNE verwenden. Oder verwenden Sie -JL mit der .dpk-Datei, die die .pas-Datei enthält.

    Die Delphi-Tools DesignIntf und DesignEditors

Zum Erstellen eines C++-Package mit einer Delphi-Unit, die die Tools DesignIntf und DesignEditors verwendet, müssen Sie Projekt > Optionen > Delphi-Compiler > Weitere Optionen wählen. Fügen Sie unter Diese Packages beim Compilieren verwenden die Option DesignIDE im Kombinationsfeld hinzu.

    Bekannte Probleme bei #define NO_STRICT

Zwei Fälle, bei denen Sie NO_STRICT #define deaktivieren sollten, sind unter Bekannte Probleme beschrieben.

    WinHelp in C++-Anwendungen verwenden

So verwenden Sie WinHelp in C++ Anwendungen:

  1. Fügen Sie #include <WinHelpViewer.hpp> hinzu..
  2. Verweisen Sie auf ein Objekt, das in der Header-Datei des WinHelp-Viewers deklariert ist.

    void LinkWinHelp()
    {
      # pragma startup LinkWinHelp 66
      if (WinHelpTester != NULL)
          WinHelpTester->GetHelpPath();
    }

Bei Bedarf können Sie den WinHelp-Viewer von der folgenden Microsoft-Adresse herunterladen:

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6ebcfad9-d3f5-4365-8070-334cd175d4bb .

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    Befehlszeile

Sie können nun Projekte mit der ausführbaren Datei von MSBuild von der Befehlszeile aus erzeugen. Wählen Sie Start > Alle Programme > CodeGear RAD Studio > RAD Studio-Befehlszeile , um automatisch sowohl den Pfad zur ausführbaren Datei von MSBuild als auch die Umgebungsvariable für das Produkt zu setzen.

Die folgenden Umgebungsvariablen werden von der RAD Studio-Befehlszeile für die Verwendung der CodeGear RAD Studio-Tools gesetzt (speziell MSBuild):

   BDS=c:\Programme\CodeGear\RAD Studio\6.0
   FrameworkDir=c:\Windows\Microsoft.NET\Framework
   FrameworkVersion=v2.0.50727

Wenn Sie MSBuild in der Befehlszeile aufrufen möchten, aber die RAD Studio-Befehlszeile nicht verwenden, setzen Sie diese Umgebungsvariablen selbst.

Weitere Informationen über die Verwendung von MSBuild finden Sie, indem Sie im Index oder im Inhaltsverzeichnis der Online-Hilfe nach MSBuild suchen.

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    Datenbanken

    Bekannte Probleme

  • Aus Konsistenzgründen wurde die neue Komponente TDBXAppServerConnection in TDSProviderConnection umbenannt, und das Package, in dem sie sich befindet, wurde zu DSProviderClient120.bpl geändert. Die gesamte Dokumentation für diese Klasse verwendet TDBXAppServerConnection.

  • Die folgenden Treiber sind nicht Unicode-fähig:
    • DB2
    • Sybase ASA
    • Sybase ASE
    • Informix
  • Die folgenden Kombinationen wurden getestet:

    LibMySQL.dll (4.0.XX) DBXMys.dll MySQL 4.0.XX Server
    LibMySQL.dll (5.0.XX) DBXMys.dll MySQL 4.0.XX Server
    LibMySQL.dll (5.0.XX) DBXMys.dll MySQL 4.1.XX Server
    LibMySQL.dll (5.0.XX) DBXMys.dll MySQL 5.0.XX Server

    Neue Features

DataSnap

DataSnap ist eine mehrschichtige Architektur für Datenbankanwendungen. DataSnap stellt einen Anwendungsserver der mittleren Schicht bereit, der externe Datenmodule enthält und verwaltet. DataSnap wurde verbessert, um einen allgemeinen Verbindungsmechanismus zwischen Komponenten in verschiedenen Schichten zu ermöglichen.

Die neue Klasse TDSServer verwaltet die Erstellung und die Lebensdauer von Transporten und Servermethodenklassen. Mit TDSServer können Sie einen eigenen Mittelschichtserver erstellen. Mit der neuen Komponente TDSServerClass können Sie eine anwendungsserver-seitige Klasse mit published Methoden festlegen, die von einem Remote-Client über dynamische Methoden aufgerufen werden kann. Methoden in dieser Klasse können von Remote-Clients, wie z.B. dem DBX Client-Provider oder dem ADO.NET-Provider, aufgerufen werden.

Nach dem Verbinden zu einem DataSnap-Server können Sie Methoden in einem Anwendungsserver genauso wie Stored Procedures aufrufen. Sie können mit der neuen Klasse TSqlServerMethod beispielsweise Servermethoden aufrufen, indem Sie eine Textklasse und einen Methodennamen für den Befehlstext und die Parameter der jeweiligen Methode angeben. Servermethoden können einen TDBXReader verwenden, um Datenmengen von dem Client zu ermitteln und wieder zurückzugeben.

Die neuen Tabellen sind eine Abstraktion der verschiedenen Datenmengen, die DataSnap unterstützt. Sie können transparent zwischen dem Client und dem Server übergeben werden.

Sie können weiterhin anwendungsserver-seitige Klassen entwickeln, die TRemoteDataModule erweitern, damit die neue client-seitige TDBXAppServerConnection-Client-Komponente auf die enthaltenen Provider zugegreifen kann. TDBXAppServerConnection stellt für den DataSnap-Server mittels dbExpress Konnektivität bereit. Vorhandene Anwendungen bleiben damit kompatibel und können die Vorteile der DataSnap-Features nutzen. Neue Anwendungen müssen TRemoteDataModule und TDBXAppServerConnection nicht mit DataSnap verwenden.

Anwendungsserver müssen nicht mit einer Datenbank verbunden sein. Eine Servermethodenklasse muss nur zwei Anforderungen erfüllen:

  • Die Klasse muss von TPersistent abgeleitet sein.
  • Die Direktive MethodInfo muss aktiviert sein.

Weitere Informationen zu DataSnap finden Sie unter http://blogs.codegear.com/steveshaughnessy/2008/07/20/38912.

    Unicode

Unicode-Unterstützung wurde zu den Oracle-, Interbase- und MySQL dbExpress-Treibern hinzugefügt.

    Datenbankänderungen

dbExpress 

Am dbExpress-Treiber-Framework wurden die folgenden Änderungen vorgenommen:

  • Die Erweiterungsklassen, die in der Vorgängerversion des Produkts hinzugefügt wurden, wurden entfernt, und ihr Inhalt in die Basisklasse verlagert. Zum Beispiel wurde die Klasse TDBXConnectionEx entfernt. Ihre Methoden und Eigenschaften wurden in die Klasse TDBXConnection verlagert.
  • Der Parametertyp WideString vieler Methoden wurde in den neuen Typ UnicodeString geändert.
  • TDBXValue und TDBXWritableValue verfügen nun über GetAs...- und SetAs...-Methoden, z.B. GetAsDateTime, die den Datentyp so konvertieren, dass er von abgeleiteten Klassen verwendet werden kann. TDBXValue und TDBXWritableValue verfügen auch über neue As...-Eigenschaften für die Typumwandlung, z.B. AsBcd.
  • Wenn Parametermetadaten in einer Datenbank unterstützt werden, wird bei Ausführung der Methode TDBXCommand.Prepare die TDBXCommand-Parameterliste automatisch mit Parametern für den Befehl gefüllt.

    Erwerb von Blackfish SQL-Lizenzen

Die Art des Erwerbs von Deployment-Lizenzen für Blackfish SQL wurde verändert. Die .slip-Datei, die früher in dem Produkt enthalten war, wird nicht mehr verwendet. Sie generieren jetzt online unter http://reg.codegear.com eine Deployment-Lizenzdatei. Weitere Informationen zur Installation, zum Deployment und zur Lizenzierung finden Sie in den Dateien "Install", "Deploy" und "License", die standardmäßig im Ordner C:\Programme\CodeGear\RAD Studio\6.0 enthalten sind.

    Unterstützte Server

dbExpress

  • Blackfish SQL Server 8.0
  • InterBase 2009, 2007, 7.5.1, 7.1*, 7.0*, 6.5* (Alle Editionen) (Treiber dbxINT.dll, Client GDS32.DLL)
  • Adaptive Sybase Anywhere 9, 8* (Arch, Ent) (Treiber dbxASA.dll, Client dbodbc9.dll)
  • DB2 UDB 8.x, 7.x* (Arch, Ent) (Treiber dbxDB230.dll, Client db2cli.dll)
  • Informix 9.x (Arch, Ent) (Treiber dbxINF30.dll, Client isqlb09a.dll)
  • MSSQL 2005, 2000 (Arch, Ent) (Treiber dbxMSS.dll, Client oledb.dll)
  • MySQL 4.0.24 (Alle Editionen) (Treiber dbxMYSA.dll, Client libmysql.dll)
    Hinweis: Keine Änderung der dbxMYS.dll aus Delphi2007. Die Datei wurde umbenannt.
  • MySQL 5.0.27, 4.1.* (Alle Editionen) (Treiber dbxMYS.dll, Client libmysql.dll)
  • Oracle 10g, 9.2.0*, 9.1.0* (Arch, Ent) (Treiber dbxora.dll, Client OCI.DLL)
  • Sybase 12.5 (Arch, Ent) (Treiber dbxASE.dll, Client libct.dll & libcs.dll)

* Der Treiber ist für diese Datenbankversion nicht vollständig zertifiziert.

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    Debugger

  • Das Einfügen eines Datenhaltepunkts in den Quelltext könnte zu einem Fehlverhalten des Programms führen. Wenn Sie beispielsweise einen Datenhaltepunkt für einen VMT-Slot definieren, erfolgt u.U. ein Sprung zu einer falschen Position (das "letzte" Byte der Adresse wird mit 0xcc überschrieben).
  • Die Installation von System Mechanic 7 Pro deaktiviert die Funktionalität des integrierten Debuggers. Der Debugger wird dadurch sofort beendet, und in der Ansicht Ereignisprotokoll wird eine Diagnosemeldung angezeigt. Die Debugger-Funktionalität kann wiederhergestellt werden, indem die Ausführung von "iolo DMV Service" über den Dienste-Manager deaktiviert wird.

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    Dokumentation

  • Sie können bestimmte Hilfesysteme (z. B. MSDN Online) angeben, um sie in Such- und Indexfunktionen zu verwenden. Beispielsweise könnten Sie für Suchoperationen festlegen, dass nur die von RAD Studio bereitgestellte lokale Hilfe verwendet wird, und dass im Hilfe-Viewer zuerst die lokale Hilfe oder zuerst die Online-Hilfe angezeigt wird.

    Um die Quelle für den Hilfe-Viewer festzulegen, wählen Sie Extras > Optionen > Hilfe > Online.

    Mit der zweiten Option Erst lokal versuchen, dann online veranlassen Sie den Browser, nach den passenden CodeGear-Hilfedateien zu suchen und zuerst die lokalen, dann die Online-Ergebnisse anzuzeigen.

Weitere Informationen zum Einrichten des Hilfe-Viewers finden Sie in dem CDN-Artikel "Getting the Best Results with RAD Studio Online Help" unter http://dn.codegear.com/de/article/37562.

  • Microsoft Document Explorer 2008 (dexplore.exe) ist für die Anzeige der Online-Dokumentation von Delphi und C++Builder 2009 erforderlich. Falls nicht bereits vorhanden, wird Microsoft Document Explorer 2008 während der Installation des Hilfesystems installiert ist. Ein bekannter Fehler ist, dass nicht die endgültige Version der Lizenz für Microsoft Document Explorer 2008 angezeigt wird.
  • Sie erhalten Aktualisierungen des Hilfesystems auf dieselbe Weise wie Produktaktualisierungen. Wählen Sie Start > Alle Programme > CodeGear RAD Studio > Suchen von Aktualisierungen.

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    Sprachspezifische Hinweise

Bei Verwendung des Eingabemethodeneditors (IME) unter XP SP2 kommt das System u.U. längere Zeit (ca. 5 Minuten) zum Stillstand. Danach wird eine Fehlermeldung angezeigt. Dieses Problem wird durch einen Fehler im .NET-Framework verursacht und tritt nur zwei- oder dreimal auf. Es kann in allen Sprachen auftreten.

Um diesen Fehler zu vermeiden, sollten Sie auf XP SP3 aktualisieren.

Weitere Informationen finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/906678/en-us. 

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    VCL/RTL

VCLJPG zu VCLIMG: Das Package vcljpg wurde entfernt und sein Inhalt in vclimg aufgenommen. Projekte, die vcljpg verwenden, müssen für die Verwendung des Packages vclimg aktualisiert werden.

Neue VCL/RTL-Features: Siehe den CDN-Artikel von Nick Hodges über neue RTL-Features und -Klassen zur Unterstützung von Unicode:  http://dn.codegear.com/de/article/38498.

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    SOAP Server

Der native Win32-SOAP-Server wird demnächst nicht mehr unterstützt. Wenn Sie einen Dokument/Literal-Server benötigen, sollten Sie Ihren SOAP-Server mit Delphi für .NET (RAD Studio) erstellen, das die SOAP-Spezifikationen für .NET-Framework unterstützt.

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    Bekannte Probleme

    ActiveX

Die Menüeinträge Registrieren und Registrierung aufheben sind nicht aktiviert, wenn Sie ein ActiveX-Bibliotheksprojekt in C++ Builder 2009 öffnen und ausführen, das mit C++Builder 6 erstellt wurde. Setzen Sie zur Lösung dieses Problems im Dialogfeld Start > Parameter die Option Host-Anwendung auf "C:\windows\system32\regsvr32.exe" und Parameter auf <ProjektName>.

    IDE-Unterstützung für Unicode-Zeichen, die nicht im Basic Multilingual Plane enthalten sind

Unter XP und früheren Betriebssystemen unterstützt die Schriftart, die die IDE (Tahoma) verwendet, und die mit den englischen Versionen des Betriebssystems ausgeliefert wird, die Anzeige von Zeichen nicht, die nicht im Basic Multilingual Plane enthalten sind. Zeichen, die Surrogatpaare verwenden, werden in einigen Bereichen der IDE, z.B. im Objektinspektor, nicht korrekt angezeigt. Für eine korrekte Anzeige muss eine zusätzliche Sprachunterstützung in Windows installiert werden. Dies können Sie in der Systemsteuerung unter Regions- und Sprachoptionen vornehmen. Einzelheiten dazu finden Sie unter http://blogs.codegear.com/nickhodges/2008/07/17/39073

    Dynamische Link-RTL kann beim dynamischen Laden einer DLL nicht verwendet werden

Wenn Sie eine DLL dynamisch laden, können Sie sie nicht dynamisch mit der Laufzeitbibliothek linken. Ansonsten tritt eine Zugriffsverletzung bei Programmende auf. Deaktivieren Sie zur Lösung des Problems die Option Dynamische RTL auf der Seite Linker des Dialogfeldes Projektoptionen.

    NO_STRICT #define muss bei der GdiPlus-Bibliothek ausgeschaltet sein

Die C++-Bibliothek GdiPlus kann nur im Modus STRICT verwendet werden, da für diese Bibliothek die Unterscheidung zwischen Graphics::Graphics(HDC) und Graphics::Graphics(HWND) erforderlich ist. Im Modus "Nicht STRICT" sind HWND und HDC "void*". Ansonsten erhalten Sie den Fehler:
[C++-Fehler] GdiplusGraphics.h(37): E2015 Mehrdeutigkeit zwischen 'Gdiplus::Graphics::Graphics(void *)' und 'Gdiplus::Graphics::Graphics(void *,int)'

    NO_STRICT #define sollte mit der VCL ausgeschaltet sein

Die VCL ergänzt jetzt Windows-Handle-Parameter, damit sie mit dem C++ STRICT-Ergänzungsschema übereinstimmen. Die VCL stellt weiterhin Einsprungspunkte für alte Anwendungen bereit, die NO_STRICT definieren. Es wird aber empfohlen, dass Sie solche Anwendungen, auf den STRICT-Modus aktualisieren (durch Entfernen des Makros NO_STRICT), da dadurch eine verbesserte Typsicherheit und eine Übereinstimmung mit der nativen Ergänzung der VCL erzielt wird.

    Laufzeit-Themes und TImageList.ColorDepth

Wenn Sie die Eigenschaft TImageList.ColorDepth auf cd32Bit setzen, und die ImageList transparente Bilder enthält, müssen Sie Laufzeit-Themes aktivieren, damit die Bilder korrekt auf den Steuerelementen angezeigt werden.

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